Iod

Der Mineralstoff Iod zählt zu den Spurenelementen und wird nur in sehr geringen Mengen vom Körper benötigt. Dennoch ist es nicht weniger wichtig als andere Spurenelemente.

Iod ist für unterschiedliche Prozesse im Körper von großer Bedeutung: Der Mineralstoff ist an der Produktion unserer Schilddrüsenhormone, an der Regulierung der Herzfrequenz und an der Steuerung der Körpertemperatur beteiligt, zudem übernimmt Iod Aufgaben bei der Regulierung des Nervensystems und hat Einfluss auf unseren Wasserhaushalt – Alles sehr wichtig für das tägliche Leben, sodass ein ausgeglichener und gesunder Iodspiegel essentiell für unsere allgemeine Gesundheit ist.

Der Körper speichert zwischen 10 und 20 Milligramm Iod, wobei sich rund 80 Prozent des Gesamtiods in den Schilddrüsen finden, während der restliche Anteil auf die Speicheldrüsen, die Muskulatur und die Galle verteilt ist. Erwachsene sollten jeden Tag ca. 0,2 Milligramm Iod mit der Nahrung aufnehmen, bei Schwangeren und stillenden Frauen steigt dieser Bedarf auf ca. 0,23 bis 0,26 Milligramm an.

Iodmangel bzw. die zu geringe Aufnahme von Iod über einen längeren Zeitraum wirkt sich in erster Linie auf die Schilddrüsenhormone und damit auch auf das Gewebewachstum und die Zellteilung aus.

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Iodhaltige Lebensmittel sind vor allem Fisch (Salzwasserfische, Schalentiere), Eier und Milchprodukte. Letztere hängen aber stark mit dem Iodgehalt im Boden zusammen. Nährstoffreiche, gesunde Böden haben einen ausreichend hohen Iodgehalt, sodass auch das von den Kühen gefressene Gras iodhaltig ist, was wiederrum dazu führt, dass die Milch der Kühe ausreichend hohe Iodwerte ausweist und somit auch unsere Milchprodukte unseren täglichen Bedarf decken. Da Böden in europäischen Ländern aufgrund der sich ändernden landwirtschaftlichen Verhältnisse jedoch vielerorts zunehmend nährstoffärmer werden, sinkt auch der Iodgehalt in den Böden.

Aber kein Grund zur Sorge: Iodhaltiges Speisesalz kann etwaige Mängel ausgleichen und unseren Körper mit der benötigten Dosis des Mineralstoffs versorgen – Ja, zu viel Salz ist ungesund, ein bisschen iodhaltiges Speisesalz beim Kochen jedoch sicher nicht verkehrt.

Du interessierst dich für Gesundheit, gesunde Ernährung oder Fitness? Sag uns hier was du von diesem Thema hältst, ob du mehr darüber lesen möchtest und worüber wir für dich schreiben können.

 

-Julia

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1 Comment

  1. Hallo Adnan,
    Ich bin ein großer Fan von Schalentieren. Mindestens einmal pro gehören diese auf meine Speiseplan. Dafür versuche ich mit nicht so viel Salz zu kochen – wie du schon sagtest- zu viel Salz ist auch nicht gesund. Da mein Frau im sechsten Monat schwanger ist, kaufen wir zur Zeit unsere Milch vom kleinen Bauen nebenan, wo der Boden noch nährstoffreich ist. Liebe Grüße

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