Molybdän

Ähnlich wie Chrom geht auch Molybdän im Bezug auf die Informationsvermittlung im Vergleich zu anderen Spurenelementen und Nährstoffen etwas unter.

Dabei ist das Spurenelement gar nicht so unwichtig, ganz im Gegenteil, es ist sogar lebensnotwenig. Denn Molybdän sorgt dafür, dass wir genügend Energie zur Erledigung unserer alltäglichen Aufgaben zur Verfügung haben und bewirkt, dass unser Körper schwefelhaltige Aminosäuren und Harnsäure richtig abbauen kann. Außerdem ist Molybdän an der Speicherung von Fluoriden beteiligt, wodurch das Spurenelement Karies vorbeugen kann und am Erhalt der Zahngesundheit beteiligt ist.

Unser Körper kann im Durchschnitt ca. 10 Milligramm Molybdän speichern – Mehr als die Hälfte davon ist in unseren Knochen zu finden, der Rest befindet sich in der Leber, der Haut, der Lunge und den Nieren. Zu den Hauptlieferanten von Molybdän zählen Rotkohl, weiße und grüne Bohnen, Kartoffeln, Erbsen, Naturreis, Spinat, Schweinefleisch und Eier.

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Da Molybdän in häufig verzehrten Lebensmitteln vorkommt, wird der tägliche Bedarf an Molybdän – rund 100 Mikrogramm – im Rahmen einer gesunden Ernährungsweise leicht gedeckt. So enthalten z.B. 100 Gramm Spinat (ein Nahrungsmittel, welches sich etwa im Mittelfeld der molybdänreichsten Nahrungsmittel befindet) 50 Mikrogramm Molybdän und damit die Hälfte der benötigten Tagesdosis bei einem gesunden Erwachsenen. Lediglich Menschen mit bekanntem Kupfermangel, hohen Harnsäure-Werten, einer gestörten Darmflora oder entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Chron sollten täglich mehr Molybdän zu sich nehmen.

Eine Unterversorgung des Körpers mit Molybdän bedeutet u.a. einen herabgesetzten Schutz vor freien Radikalen. Zudem äußert sich Molybdänmangel mit Funktionsstörungen der Nerven, Kurzatmigkeit, Herzrasen und Verstimmungen. Auch Übelkeit, Magenkrämpfe und Durchfall zählen zu den typischen Symptomen eines Molybdänmangels.

Damit es nicht soweit kommt – Hier eine Rezeptidee für heute Abend:

Reis

Zutaten: Pikantes Reisfleisch – Zutaten für 4 Portionen

Naturreis – Menge nach Belieben

400 ml klare Gemüsesuppe

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebel

400 Gramm Schweinefleisch

1 EL ungesüßtes Tomatenmark

Olivenöl, etwas Kümmel, Salz, Pfeffer, Paprikapulver (am besten edelsüß), etwas Petersilie

So wird´s gemacht: Alle Zutaten (auch das Fleisch) klein schneiden. Zwiebel in einem Topf glasig dünsten. Schweinefleisch und Knoblauch hinzufügen, mit Kümmel und Pfeffer würzen. Tomatenmarkt hinzufügen und alles mit Paprikapulver würzen. Alles mit klarer Gemüsesuppe aufgießen und salzen. Alles solange dünsten, bis das Fleisch weich ist. Den Reis hinzufügen und alles zusammen auf kleiner Flamme weiterdünsten lassen, bis kaum mehr Flüssigkeit vorhanden ist. Immer wieder gut umrühren. Nochmals mit Gewürzen abschmecken.

Guten Appetit!

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-Julia

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