Sommer, Sonne, leichte Snacks

Heute auf mirtutsgut: drei einfache Rezepte für leichte Snacks. Außerdem: Tipps für die gesunde Jause! So versorgt man den Körper trotz Hitze und kleinem Hunger optimal mit Energie und Nährstoffen.

Gerade in den Sommermonaten essen viele Menschen lieber leichte Gerichte, die nicht so schwer im Magen liegen und bei großer Hitze schnell zubereitet sind. Der Sommer ist natürlich auch die Eissaison schlechthin: aus der Eisdiele, am Stiel, aber auch selbstgemachtes Eis ist der perfekte Snack für die heiße Jahreszeit. Doch gerade die Jause zwischendurch kann mitunter sehr ungesund und ein wahrer Dickmacher sein. Darum gibt es im heutigen Blogpost einige Tipps und Rezepte für gesunde Snacks und Zwischenmahlzeiten.

Eine gute Alternative für die Käsekrainer, die Pizzaschnitte oder das Schokocroissant als Jause sind zum Beispiel Säfte und Smoothies. Dabei sollte man darauf achten, dass diese frisch zubereitet werden und im besten Fall sogar grünes Blattgemüse wie beispielsweise Spinat enthalten. Dann sind sie besonders gesund und haben noch mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, als ohnehin schon durch das Obst enthalten sind. Wer den Gedanken an püriertes Gemüse nicht sehr appetitlich findet, sollte zunächst etwas probieren, das nur einen geringen Anteil an Gemüse enthält. Meistens schmeckt man dieses nämlich nur leicht heraus, da der süße Geschmack der Früchte überwiegt und hauptsächlich die grüne Farbe des Getränkes auf das Gemüse schließen lässt.

Auch kann man sich sehr gut mit Nüssen, Müsli- und Fruchtriegeln (ohne zugesetzten Zucker) und Trockenfrüchten versorgen, diese sollten jedoch aufgrund der hohen Kaloriendichte nicht in allzu großen Mengen verzehrt werden. Optimal für zwischendurch sind nach wie vor natürlich frisches Obst und Gemüse. Ob man sich einen Obstsalat zubereitet  oder einzelne Früchte im Ganzen isst, das ist vollkommen egal. Auch bestimmte Gemüsesorten sind roh sehr gesund, da viele Vitamine beim Kochen verloren gehen. So kann auch eine Zubereitung von einer großen Portion Rohkost mit einem leckeren Dip ein sehr gesunder und sättigender Snack sein.

“Energyballs”

LeichteSnacksOatmealBalls2

-150gr Walnüsse, Mandeln oder Haselnüsse

-100gr Datteln

-5 EL Kakao- oder Carobpulver

-4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

-etwas gemahlene Vanille oder Zimt

Alle Zutaten in einem Mixer oder einer Küchenmaschine zerkleinern und die entstandene Masse zu kleinen Kugeln nach beliebiger Größe formen. Optional kann man diese anschließend in Kokosraspeln, Kakao oder zerkleinerten Nüssen wälzen oder auch andere Trockenfrüchte und “Superfoods” verwenden. Dieses Rezept ist sehr schnell zubereitet und kann unendlich oft abgewandelt werden. Die “Energyballs” kann man einfach mitnehmen und braucht nicht einmal Besteck zum Essen. Sie sind einige Tage (am besten im Kühlschrank) haltbar und selbst zubereitet viel günstiger als gekauft aus dem Geschäft.

Haferflockenkekse

Haferflockenkekse

Dieses Rezept ist für mich eine Mischung aus Müsliriegel und Keks. Auch bei diesem kann man beliebig variieren und mit verschiedenen Zutaten nach Lust und Laune experimentieren. Für das Grundrezept werden nur diese drei  Zutaten benötigt:

-2 reife Bananen

-150gr glatte oder kernige Haferflocken

-2 EL Erdnussmus

Zunächst werden die zwei Bananen mit einer Gabel zerdrückt oder mit einem Mixer püriert. Anschließend wird das Bananenpüree mit dem Nussmus und den Haferflocken in einer Schüssel vermengt und mit Zimt oder Vanille verfeinert. Das Gemisch kann man nun am besten mit den Händen formen und flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech drücken. Fortfahren bis das Backblech voll ist und die Haferflockenkekse dann im vorgeheizten Backrohr bei ca. 175°C 15 Minuten lang backen.

Rohkost mit Dip

LeichteSnacksHummus

Für dieses Rezept kann jedes Gemüse verwendet werden, das roh genießbar ist.  Spontan fallen mir dafür Gurken, Paprika, Stangensellerie, Kohlrabi und Karotten ein. Für den ersten Dip braucht man folgende Zutaten:

-250gr Kichererbsen (gekocht oder aus der Dose)

-5 EL Tahin (Sesampaste)

-eine Knoblauchzehe

-der Saft einer halben Zitrone

-Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel

Alle Zutaten mit einem Stabmixer o.Ä. pürieren, bis eine glatte Masse entsteht. Fertig ist der Hummus!

Für den zweiten Dip, der “Baba Ghanoush” heißt, werden diese Zutaten benötigt:

-eine große Melanzani

-4 EL Tahin (Sesampaste)

-der Saft einer halben Zitrone

-eine Knoblauchzehe

-Salz und Pfeffer

-optional 2 EL Sesamsamen

Für die Zubereitung muss die Melanzani bei etwa 200°C 30-40 Minuten im vorgeheizten Backrohr gebacken werden. Zuvor muss man mehrfach mit einer Gabel hineinstechen und sie während des Backens mehrmals wenden. Anschließend legt man die Melanzani in eine Schüssel mit kaltem Wasser, wodurch sich die Haut leicht ablösen lässt. Nach dem Abziehen der Haut zerkleinert man diese mit den übrigen Zutaten mit einem Stabmixer o.Ä. bis ein Püree entsteht. Optional kann auch noch etwas Olivenöl hinzugefügt werden.

In Teil 2 dreht sich alles um Eis! Wusstet ihr, dass es große Qualitätsunterschiede bei Eis aus der Eisdiele gibt? Außerdem: Eisrezepte, die ganz ohne eine Eismaschine auskommen und auch noch gesund sind!

Stress

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-Marleen

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