10 Tipps gegen kalte Hände und kalte Füße

Kalte Hände und kalte Füße

Vor allem im Winter haben viele Menschen unter kalten Händen und Füßen zu leiden, wobei Frauen häufiger von kalten Extremitäten betroffen sind als Männer.

Ursachen für kalte Hände und Füße

Die Ursache für kalte Hände und Füße sind häufig verengte Gefäße – bei niedrigen Temperaturen verengen sich die Gefäße aufgrund eines natürlichen Nervenreizes. In weiterer Folge wird das Blut überwiegend in lebenswichtige Organe wie Herz, Lunge, Gehirn, Nieren und Darm gepumpt. Weiter entfernte Strukturen wie Hände und Füße werden mit weniger wärmespendendem Blut versorgt und kühlen ab. Kalte Hände und Füße sind bis zu einem gewissen Ausmaß normal und nichts anderes als das Ergebnis des natürlichen und überlebenswichtigen Wärmeregulationssystems des Körpers.

Wer allerdings dauerhaft unter kalten Händen und Füßen leidet, der sollte seine Durchblutung von einem Arzt untersuchen und abklären lassen – denn hinter dem dauerhaften Kälteempfinden in den Extremitäten könnten sich auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen oder ein zu niedriger Blutdruck verbergen.

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Andere Faktoren die kalte Hände und Füße begünstigen sind

  • starkes Rauchen,

  • Koffein,

  • dauerhafter Stress und psychischer Druck,

  • Bewegungsmangel und

  • Flüssigkeitsmangel.

All diese Faktoren tragen zu Gefäßverengungen bei und führen dazu, dass das Blut “zähflüssiger” wird und folglich weniger gut zirkulieren kann.

Frauen sind häufiger von kalten Händen und Füßen betroffen weil…

… sie im Vergleich zu Männern ein sensibleres vegetatives Nervensystem haben. Das Nervensystem von Frauen reagiert intensiver auf Temperaturschwankungen, weiters haben Frauen im Vergleich zu Männern eine etwas dünnere Haut.

Folgen von kalten Händen und Füßen

Kalte Hände und Füße sind bis zu einem gewissen Ausmaß nicht wirklich gesundheitsgefährdend, sollten bei häufigem bzw. dauerhaften Auftreten jedoch von einem Arzt untersucht werden. Mögliche Folgen von häufig kalten Händen und Füßen sind eine höhere Anfälligkeit für Infektionen und Durchblutungsstörungen.

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Tipps gegen kalte Hände und Füße:

  • Beine beim Sitzen nicht übereinander schlagen, um die Blutzirkulation und den Wärmetransport nicht zu behindern

  • Auf zu enge Schuhe und Strümpfe verzichten

  • Bewegung, Bewegung, Bewegung (Bewegung fördert die Durchblutung in allen Körperbereichen)

  • Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindesten zwei Litern pro Tag achten

  • Wechselduschen

  • Gelegentliche Saunabesuche

  • Mit dem Rauchen aufhören oder den täglichen Zigarettenkonsum reduzieren

  • Kaffeekonsum reduzieren

  • Scharfes Essen; denn Pfeffer, Chili, Senf und Paprika fördern den Blutfluss

  • Fuß- und Handbäder mit ätherischen Ölen (z-B. Fichte und Rosmarin) wirken besonders durchblutungsfördernd

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