Vitamine beim Kochen

Vitamine beim Kochen

Die Möglichkeiten für die Zubereitung von Gemüse und Obst sind vielfältiger denn je. Ob roh im Salat oder als Snack zwischendurch, gekocht, gebraten, frittiert oder gegart – Gemüse und Obst werten jedes Gericht auf und sorgen dafür, dass unser Körper mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt wird.

Dennoch sollten beim Kauf und bei der Zubereitung von Zucchini, Kürbis, Avocado und Co einige Dinge beachtet werden, um den Vitaminverlust durch die Zubereitung auf ein Minimum zu reduzieren:

  • Reife und saisonale Gemüse- und Obstsorten enthalten wesentlich mehr Nährstoffe als importiertes Gemüse und Obst. Achtet beim Einkauf also auf reifes und vor allem saisonales Gemüse und Obst, am besten aus biologischem Anbau.

  • Gemüse und Obst müssen vor dem Verzehr gewaschen oder mit einem Tuch abgerieben werden. Nur so können Rückstände von umweltbedingten Schadstoffen entfernt werden. Im Zweifelsfall sollte die Schale entfernt werden.

  • Je mehr Gemüse und Obst zerkleinert werden, desto höher ist der Vitaminverlust.

  • Je länger Gemüse und Obst vor dem Verzehr herumliegen, desto höher ist der Vitaminverlust. Beispielsweise verliert eine kleingeschnittene Banane bereits nach einigen Minuten zehn Prozent von ihrem Vitamin C, nach ca. zwei Stunden sind es bereits mehr als 30 Prozent. Geschnittenes Gemüse und Obst am besten also gleich essen.

  • Der Vitaminabbau von kleingeschnittenem Gemüse und Obst kann durch etwas Zitronensaft oder Essig verlangsamt werden. Auch das Kaltstellen von Gemüse und Obst wirkt dem Vitaminabbau entgegen.

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Bei Vitaminen wird prinzipiell zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen unterschieden.

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören alle B-Vitamine sowie Vitamin C.

Fettlösliche Vitamine kommen – wie der Name schon sagt – in Fetten gelöst vor. Wer daher aufgrund einer einseitigen Diät komplett auf fetthaltige Nahrungsmittel verzichtet, läuft Gefahr an einer Vitaminmangelerkrankung zu erkranken. Hingegen können Vitamine gemeinsam mit Fetten leichter vom Körper aufgenommen werden. Ein gutes Beispiel ist Joghurt mit Obst: Am besten das Obst immer mit “normalem Joghurt” essen, daher nicht mit der “light” oder “0% Fett” Variante. Auf diese Weise kann der Körper alle Vitamine aus dem Obst aufnehmen, in Kombination mit 0%igem Joghurt wird dies erschwert.

Noch nicht gefrühstückt? Wie wäre es also mit einem Joghurt, etwas Haferflocken und frischen Zwetschgen? Die kleinen blauen Früchte haben gerade Saison und sind reich an Provitamin A, unterschiedlichen B-Vitaminen, Vitamin C und E. Da sie mehr Fruchtzucker als andere Obstsorten haben, ist es jedoch gut nicht zu viel davon zu essen.

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