Wissenswertes über Alkohol

Zum Abendessen ein Glas Wein, nach der Arbeit mit den Kollegen noch auf ein Bier und am Wochenende eine Runde Schnaps für alle – Alkohol ist von diversen gesellschaftlichen Veranstaltungen eigentlich nicht wegzudenken; und vor allem am Wochenende blickt der eine oder andere von uns gelegentlich zu tief ins Glas. Doch was am Vorabend pures Vergnügen bereitet hat, das macht uns am Tag darauf dann meistens doch ganz schön schwer zu schaffen – ganz klar, die Rede ist vom Kater. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten, und starker Durst – das und noch so mach anderes sind die Folgen vom berühmten Glaserl Wein zu viel. Doch wie baut unser Körper den Alkohol überhaupt ab und was können wir selbst tun, um unser allgemeines Wohlbefinden zu pushen?

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Alkohol im Blut

Sobald wir Alkohol trinken gelangt ein bestimmter Teil der aufgenommenen Menge über die Schleimhäute von Mund und Speiseröhre in die Blutbahn und von dort ins restliche Körpergewebe. Der andere Teil vom Alkohol wird über die Magenschleimhaut aufgenommen und der restliche Teil vom Alkohol gelangt über den Darm in die Blutbahn.

Alkoholabbau im Körper – Dank sei der Leber…

… denn die ist zum Großteil dafür verantwortlich, dass der Promille-Spiegel allmählich wieder gegen Null sinkt. Mehr als 90 Prozent des Alkohols werden von der Leber abgebaut, weiters sind auch die Lunge, die Haut und die Nieren am Abbau beteiligt. Der Abbauprozess durchläuft dabei drei Phasen:

1. Phase: Das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) wandelt den Alkohol in Acetaldehyd um.

2. Phase: Das Acetaldehyd wird mithilfe des Enzyms Aldehyddehydrogenase (ALDH) in Essigsäure umgewandelt.

3. Phase: Die Essigsäure wird in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt und schließlich ausgeschieden.

Schlecht geht es uns beim Kater nicht direkt wegen des Alkohols, sondern viel mehr wegen dessen Abbauprodukt Acetaldehyd, das für den Körper schädlich ist. Genauer gesagt greift Acetaldehyd die Zellmembranen an und hemmt diverse wichtige Enzymsysteme im Körper.

Alkohol entzieht dem Körper Wasser und verändert den Schlafrhythmus

Alkohol wirkt sich nachteilig auf den Wasserhaushalt aus und bewirkt, dass zu viel Wasser ausgeschieden wird. Zudem werden die REM-Phasen (Traumphasen) durch Alkohol verkürzt, in weiterer Folge fühlen wir uns trotz mehrerer Stunden Schlaf übermüdet und unwohl.

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Der Leber Gutes tun

Dass vor allem übermäßiger Alkoholkonsum langfristig schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringt, ist kein Geheimnis. Doch gegen das eine oder andere Getränk mit Freunden oder den köstlichen Punsch am Weihnachtsmarkt ist eigentlich nichts einzuwenden, so lange das richtige Maß eingehalten wird.

Hier sind ein paar Tipps, wie man seiner Leber noch vor dem nächsten Drink etwas Gutes tun kann:

  • Ein paar kleinere über den Tag verteilte Portionen sind besser als wenige große Mahlzeiten pro Tag

  • Pflanzliches Eiweiß (z.B. Tofu) ist vorteilhafter als tierisches Eiweiß

  • Salzarm ernähren

  • Beim Kochen auf hochwertige Öle achten

  • Rosmarin und Salbei wirken regenerationsfördernd, krampflösend und entzündungshemmend.

  • Bitterstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Artischocken, Rosenkohl oder Chicorée machen das Fett aus der Nahrung für die Leber besser verträglich.

  • Ein gelegentlicher Fastentag fördert die Leberregeneration. Schon der Verzicht auf Zucker bzw. die Reduktion von Zucker kann einiges bewirken.

Was bei einem Kater hilft und ob man den Alkoholabbau im Körper beschleunigen kann, das steht hier.

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